Referenzen
Bastian Knapp: Golf- und Landclub Coesfeld! 🌱
Wir hatten die großartige Gelegenheit, mit Greenkeepern in ganz Deutschland ins Gespräch zu kommen – Menschen, die tagtäglich dafür sorgen, dass Golfplätze in bestem Zustand sind. Engagiert, leidenschaftlich und mit viel Fachwissen! Den Auftakt macht Bastian Knapp vom Golfclub Coesfeld. In diesem Video erzählt er von seiner Arbeit als Head-Greenkeeper, den Besonderheiten seines Platzes und der engen Zusammenarbeit mit TURF. Wir sind stolz, Partner zu sein und danken Bastian, seinem Team und dem Management für die freundliche Unterstützung vor Ort. Solche Begegnungen zeigen uns immer wieder: Hinter jedem perfekt gepflegten Grün steckt Leidenschaft, Know-how und Teamgeist!
Thomas Bäder: Wiesbadener Golf-Club
Unser zweiter Interviewpartner in der Videoreihe „Unsere Kunden im Fokus“ ist Thomas Bäder, Head-Greenkeeper im Wiesbadener Golf-Club.
Seit 26 Jahren ist Thomas Bäder Head-Greenkeeper im Wiesbadener Golf-Club. In dieser Zeit hat er zahlreiche Herausforderungen gemeistert: Von extremen Wetterbedingungen bis hin zur nachhaltigen Versorgung großer Spielflächen. Gemeinsam mit seinem eingespielten Team sorgt er täglich dafür, dass die Golfanlage in optimalem Zustand bleibt.
Eine entscheidende Rolle spielen dabei moderne Pflegekonzepte, eine flexible Anpassung an die Witterung sowie nachhaltige Bewässerungslösungen wie der Speichertteich des Clubs. Auch ökologische Maßnahmen wie selbstgebaute Insektenhotels gehören inzwischen zum festen Bestandteil des Platzes.
Besonders hervor hebt Thomas Bäder die langjährige Zusammenarbeit mit TURF. Unsere Produkte sind ein wichtiger Teil seiner Nährstoffstrategie. Unterstützt wird er dabei regelmäßig von Angela Dohmen, deren Expertise und Praxiserfahrung für den Club von großem Wert ist: Oft liefert sie bereits am Telefon konkrete Lösungen und vor Ort findet sie zuverlässig den passenden Ansatz für jede Herausforderung.
Bäder betont, wie wichtig Bodenanalysen und ein darauf abgestimmter Düngeplan für eine moderne, nachhaltige Platzpflege sind. Seine Empfehlung fällt klar aus: „Ich bin überzeugt von den TURF-Produkten – und kann sie weiterempfehlen.“
voller Länge
Sebastian Böhm: Golfclub Hannover
Im dritten Teil unserer Reihe „Unsere Kunden im Fokus“ begleiten wir Head-Greenkeeper Sebastian Böhm im traditionsreichen Golfclub Hannover und erfahren, wie er einen außergewöhnlich anspruchsvollen Platz mit verlässlicher Expertise und einem starken Partner meistert.
Unser drittes Interview der Reihe „Unsere Kunden im Fokus“ führt uns in den traditionsreichen Golfclub Hannover – zu Sebastian Böhm, Landschaftsarchitekt und seit 2016 Head-Greenkeeper der Anlage.
Der Golfclub Hannover ist bekannt für sein charakteristisches Parkland-Design. Eine Besonderheit, die Böhm besonders hervorhebt: Eine sechsspurige Autobahn verläuft mitten durch das Gelände. Enge Spielbahnen, dichter Wald und ausgeprägtes Hard Rough stellen ihn und sein Team täglich vor besondere Herausforderungen. Die großflächigen Grüns und weitläufigen Approach-Bereiche erfordern dabei ein exaktes und gut strukturiertes Pflegekonzept.
Zu den größten Herausforderungen im Greenkeeping zählen für Böhm jedoch die unberechenbaren Faktoren – vor allem extreme Wetterereignisse. Ob Hitzeperioden, Platzregen oder schnelle Wechsel der Bedingungen: „Wir können bei solchen Extremen oft nicht mehr agieren, sondern nur noch darauf reagieren und versuchen, das Gelände im Nachhinein wieder zu stabilisieren“, erklärt er. Sein Motto lautet daher: Wir machen das Bestmögliche daraus.
Der erste Kontakt zu TURF fand im März 2016 statt – zu einer Zeit, als die alten Push-up-Grüns des Clubs bereits 70 Jahre alt waren und im Sommer zunehmend Probleme bereiteten. „Auf einmal stand Benjamin Franke bei uns auf dem Hof“, erinnert sich Böhm. Von Anfang an stand nicht das Produkt im Mittelpunkt, sondern das Problem. Eine umfassende Beratung bildete den Auftakt für eine langfristige Zusammenarbeit.
Seit diesem ersten Treffen wird der gesamte Grüns-Düngeplan des Clubs auf die TURF-Produktpalette abgestimmt. Von Saatgut über Monitoring bis hin zu Defense-Produkten – der Ansatz ist seit Jahren erfolgreich. Böhm hat dabei einige persönliche Favoriten: „Per “4“ Max setze ich im Frühjahr besonders gerne ein“. Jedes Jahr entwickelt sich daraus ein fein abgestimmtes, zeitgemäßes Pflegekonzept.
Für Böhm steht die fachliche Zusammenarbeit klar im Vordergrund. Verlässlichkeit, Erfahrung, fundiertes Wissen – all das macht TURF für ihn zu einem wichtigen Partner. „Jedes Produkt ist nur so gut wie sein Berater“, betont er. Die kontinuierliche Weiterentwicklung und die Qualität, die sich auf dem Platz zeigt, bestätigen ihm diese Einschätzung immer wieder.
Wir danken Sebastian Böhm und dem Team des Golfclubs Hannover für die Einblicke in ihre Arbeit und freuen uns, diese besondere Partnerschaft in unserer Videoreihe vorstellen zu dürfen.
Tobias Gerwing: Golf-Club Bonn Bad Godesberg
Mit Begeisterung fürs Grün: Unterwegs mit Tobias Gerwing im Golf-Club Bonn Bad Godesberg. Exklusive Einblicke – authentisch und direkt.
Im vierten Teil unserer Reihe „Unsere Kunden im Fokus“ begleiten wir Tobias Gerwing, Head-Greenkeeper im Golf-Club Bonn Bad Godesberg und werfen einen Blick hinter die Kulissen seiner täglichen Arbeit. Seit über 20 Jahren ist Tobias im Greenkeeping tätig – fünf davon auf der weitläufigen Anlage in Bad Godesberg. Mit spürbarer Begeisterung erzählt er von seinem Beruf.
Die Golfanlage umfasst rund 72 Hektar, davon 35 Hektar reine Rasenfläche, die von Gerwing und seinem sechsköpfigen Team gepflegt wird. Die restliche Fläche besteht überwiegend aus Wald – ein natürlicher Rahmen, der nicht nur für Golfer, sondern auch für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten ein wertvoller Lebensraum ist.
Zwischen Platzpflege, Teamarbeit und Natur
Der Arbeitsalltag beginnt mit den grundlegenden Pflegearbeiten: Mähen, Abschläge herrichten, Bunkerpflege und das Säubern der Anlage. Anschließend folgen Zusatzaufgaben wie Reparaturen, Nachsaaten oder Kontrollen der Bewässerungsanlagen – besonders wichtig in den Sommermonaten. Im Winter verschiebt sich der Fokus auf Instandhaltung, Werkstattarbeiten und Aufgaben, die die Anlage auf die kommende Saison vorbereiten.
Neben seiner Tätigkeit als Head-Greenkeeper ist er leidenschaftlicher Hobby-Imker. Die Bienenstöcke stehen inmitten der naturbelassenen Bereiche des Platzes. Die enge Verbindung von Natur und Platzpflege ist für ihn ein zentraler Bestandteil seines Berufs.
Bodenanalysen als Schlüssel zur Verbesserung
Als Tobias seine Tätigkeit im Golfclub Bonn Bad Godesberg begann, waren die Grüns geschwächt und wuchsen ungleichmäßig. Erste Bodenproben brachten schnell Klarheit: Das Kalzium-Magnesium-Verhältnis war stark aus dem Gleichgewicht. Gemeinsam mit TURF wurde es korrigiert– mit sichtbarem Erfolg. „Man hat das den Grüns dann sofort angesehen, dass sie dadurch deutlich besser in Schwung gekommen sind“, berichtet er.
Reagieren auf Extreme – und vorbereitet sein
Eine der größten Herausforderungen für ihn sind die zunehmenden Wetterextreme: Hitzeperioden, plötzliche Starkregen oder wechselnde Bedingungen. Bei angekündigten Hitzetagen bringt Tobias spezielle Produkte aus, die den Rasen vor Stress schützen. Bei starken Regenfällen setzt er auf Mittel, die die Wasserinfiltration verbessern, um die Grüns spielbar zu halten.
Eine Partnerschaft auf Augenhöhe
Den ersten Kontakt zu TURF beschreibt er mit einem Schmunzeln: „Auf einmal stand Herr Weber einfach auf der Matte und wollte mir etwas erklären. Ich dachte erst, da kommt der nächste Schnösel-Vertreter.“ Doch schnell merkte er, dass es nicht um Verkauf, sondern um echte Fachberatung ging. Seitdem arbeitet er eng mit TURF zusammen – von Bodenproben über Düngepläne bis hin zu kurzfristigen Problemlösungen. Besonders schätzt er die offene Kommunikation.
Dank und Ausblick
Wir bedanken uns herzlich bei Tobias und dem Management des Golfclubs Bonn Bad Godesberg für die spannenden Einblicke und die offene Zusammenarbeit.
Das Gespräch zeigt eindrucksvoll, wie viel Leidenschaft, Verantwortung und fachliche Expertise im Greenkeeping steckt – und welche Rolle starke Partnerschaften dabei spielen.
Wir freuen uns auf viele weitere Portraits in unserer Reihe „Unsere Kunden im Fokus“.
Gerd Rothfuchs, Dr. Thomas Schettler & Jan Dirk Ewertz: Golfclub Rheine Mesum
Eine Anlage mit Geschichte und Vielfalt. Seit über 30 Jahren ist Gerd Rothfuchs, Golfbusinessdirector, Geschäftsführer und Manager der Golfanlage Rheine-Mesum, maßgeblich für die Entwicklung der Anlage verantwortlich. Gemeinsam mit Dr. Thomas Schettler, seit drei Jahren Präsident des Golfsportclubs, und Jan Dirk Ewertz, Head-Greenkeeper der ersten Stunde, stellten sie die Besonderheiten der Anlage vor.
Die Golfanlage Rheine verfolgt von Beginn an ein klares Ziel: Golf für möglichst viele Menschen zugänglich zu machen. Dieses Konzept spiegelt sich in der außergewöhnlichen Struktur wider – einer modernen 9-Loch-Anlage für jedermann kombiniert mit einer anspruchsvollen 18-Loch-Anlage auf Meisterschaftsniveau. Mit insgesamt 27 Löchern zählt die Anlage zu den größten im Münsterland.
Auch die Mitgliederstruktur unterstreicht diese Philosophie: Vom vierjährigen Nachwuchsgolfer bis zur 92-jährigen Spielerin ist jede Altersklasse vertreten. Ein weiterer zentraler Anspruch ist die ganzjährige Bespielbarkeit auf Sommergrüns.
Pflege mit Verantwortung und Präzision
Die Pflege einer 27-Loch-Anlage mit 30 Grüns stellt eine besondere Herausforderung dar – insbesondere, da diese Aufgabe von lediglich zwei Mitarbeitern bewältigt wird. Für Head-Greenkeeper Ewertz, der bereits am Bau der Anlage beteiligt war, ist dabei kein Tag wie der andere. Wetter, Jahreszeit und Platzbeanspruchung erfordern täglich angepasste Pflegemaßnahmen.
Im Fokus stehen stets die Grüns, gefolgt von Abschlägen und Fairways. Mähen, Bügeln und weitere Pflegeschritte werden flexibel an Regenperioden, Hitze oder Trockenphasen angepasst – immer mit dem Ziel, allen Spielertypen optimale Bedingungen zu bieten.
Klimawandel als zentrale Herausforderung
Die Auswirkungen des Klimawandels sind auch auf der Golfanlage Rheine-Mesum deutlich spürbar. Extreme Trockenphasen wechseln sich mit langanhaltender Nässe ab und stellen immer höhere Anforderungen an Pflege, Maschinen und Produkte.
Bereits vor mehreren Jahren wurde daher bewusst auf wassersparende, widerstandsfähige Gräser gesetzt. Ziel ist ein stabiles, gesundes Pflanzenwachstum, das weniger anfällig für Krankheiten ist und langfristig Ressourcen schont. Hochwertige Pflegeprodukte spielen dabei eine entscheidende Rolle, um die Pflanzen zu stärken und das Bodenleben zu fördern.
Erfolgreiche Zusammenarbeit mit TURF
Ein Wendepunkt war das vergangene Jahr, als massiver Dollar-Spot-Befall die Grüns ab Juli deutlich beeinträchtigte. Die Qualität entsprach nicht mehr den eigenen Ansprüchen. In dieser Situation kam Thorsten Hartmann von TURF auf die Anlage und stellte konkrete Lösungsansätze vor.
Gemeinsam entschied man sich, die empfohlenen Maßnahmen in Pflege und Düngung umzusetzen – mit überzeugendem Ergebnis: Die Qualität der Grüns verbesserte sich innerhalb von anderthalb Jahren deutlich.
Besonders geschätzt wird bei TURF nicht nur die Produktqualität, sondern die ganzheitliche Philosophie: Pflanzen und Boden werden gleichermaßen gestärkt. Die individuelle Beratung, regelmäßige Vor-Ort-Besuche und die praxisnahe Erfahrung von Thorsten Hartmann sorgen für Vertrauen und eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe.
Fazit
Der Erfolg basiert nicht auf einem einzelnen Produkt, sondern auf dem Zusammenspiel aus Analyse, Beratung und passgenauen Lösungen. Genau dieser ganzheitliche Ansatz ist der Grund für die enge Zusammenarbeit mit TURF – von der Bodenanalyse bis zur konkreten Produktempfehlung.
Diese Einblicke zeigen eindrucksvoll, wie wichtig Erfahrung, Vertrauen und nachhaltiges Denken im modernen Greenkeeping sind – und wie daraus messbare Qualität auf dem Platz entsteht.
David Orme: Golfpark Steinhuder Meer
Seit über 30 Jahren sorgt David Orme mit viel Erfahrung dafür, dass die Anlage in bestem Zustand bleibt. Früh morgens, mit modernster Technik und einem engagierten Team, werden Grüns gepflegt und die Anlage stetig weiterentwickelt.
Im Golfpark Steinhuder Meer steht die Golfplatzpflege seit vielen Jahren für Qualität, Kontinuität und echtes Engagement. Verantwortlich dafür ist David Orme, 46 Jahre alt, der seit über 30 Jahren im Greenkeeping vor Ort im Golfpark tätig ist. Seine Ausbildung absolvierte er an einem College in England. Heute bringt er seine umfassende Erfahrung täglich in die Pflege und Weiterentwicklung der Anlage ein.
Ein Familienbetrieb mit Tradition
Der Golfpark wird als echter Familienbetrieb geführt: Davids Vater entwarf die Anlage einst als Architekt und unterstützt den Betrieb auch im Ruhestand weiterhin tatkräftig. Sein Bruder Stuart Orme übernimmt das Management, während Mutter und Schwägerin für die Buchhaltung zuständig sind. Perspektivisch soll auch die nächste Generation Teil des Betriebs werden.
Effiziente Arbeitsabläufe
Der Arbeitstag beginnt früh: Bereits um 4:00 Uhr morgens sind David Orme und sein Mechaniker die Ersten auf der Anlage. Während die Maschinen vorbereitet werden, plant Orme die anstehenden Pflegemaßnahmen. Ab 5:00 Uhr trifft das restliche Team ein, ein kurzes Briefing folgt, bevor spätestens um 5:30 Uhr alle Mitarbeiter mit der Platzpflege beginnen. Ziel ist es, den Spielbetrieb so wenig wie möglich zu beeinträchtigen und den Golfern beste Bedingungen zu bieten.
In der Regel ist der Platz bis etwa 11:00 Uhr komplett gemäht. Anschließend stehen Reparaturen, Heckenschnitt, Maschinenwartung oder spezielle Pflegemaßnahmen an, die bewusst in die Abend- oder Nachtstunden gelegt werden.
Herausforderungen des Bodens und moderne Lösungen
Eine besondere Herausforderung stellt der sehr sandige Boden des Golfparks dar. Während Staunässe kaum eine Rolle spielt, ist Trockenstress – vor allem in extremen Sommern – das zentrale Thema. In den vergangenen Jahren wurde daher intensiv in neue Beregnungsanlagen, Pumpen und moderne Technik investiert, um die Wasserversorgung effizienter und nachhaltiger zu gestalten.
Zusammenarbeit mit TURF und ein durchdachtes Pflegekonzept
Seit über zehn Jahren arbeitet David Orme eng mit TURF zusammen. Besonders überzeugt haben ihn von Beginn an die Bodenanalysen und die ganzheitlichen Pflegekonzepte. Nach einer anfänglichen Testphase wurde das komplette Pflegeprogramm integriert. Heute nutzt er nahezu das gesamte Produktspektrum. Für ihn greifen alle Maßnahmen wie Puzzleteile ineinander und bilden ein durchdachtes Pflegekonzept. Effizientere Arbeitsabläufe, eine spürbare Qualitätssteigerung und gleichmäßige, belastbare Grüns sind das Ergebnis.
Neben der täglichen Pflege liegt ein besonderer Fokus auf der kontinuierlichen Weiterentwicklung der Anlage. Neue Bunker, Abschläge und gestalterische Elemente entstehen regelmäßig. Prägend für den Golfpark Steinhuder Meer sind die markanten weißen Sandflächen, die durch den natürlichen Untergrund möglich werden und der Anlage ihren unverwechselbaren Charakter verleihen.
Leidenschaft, Erfahrung und Teamgeist
Der Golfpark Steinhuder Meer steht für sportlichen Anspruch, familiäre Atmosphäre und kontinuierliche Entwicklung – getragen von Leidenschaft, Erfahrung und einem starken Team im Greenkeeping.
Daniel Mayer: Golf & Country Club Schloss Pichlarn
Frühmorgens, lange bevor der erste Abschlag erfolgt, sorgt ein eingespieltes Team für Qualität, Pflege und Spielbedingungen auf höchstem Niveau.
Daniel Mayer ist seit 1998 im Golf & Country Club Schloss Pichlarn tätig und seit zwei Jahren Head-Greenkeeper. Sein Arbeitstag beginnt um 6 Uhr morgens mit einer gemeinsamen Besprechung des Tagesplans in der Werkstatt. Anschließend verschafft er sich bei einer Runde über den Platz einen Überblick über den aktuellen Zustand der Anlage.
Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Kontrolle der Grüns, unter anderem auf Krankheiten wie Schneeschimmel und dem allgemeinen Zustand der Flächen. Insgesamt zeigt sich Mayer mit der Qualität der Grüns zufrieden. In diesem Jahr habe man zudem Glück mit den Temperaturen gehabt, da größere Hochwasserschäden – wie sie auf anderen Golfplätzen aufgetreten sind – ausgeblieben seien.
Die Pflegearbeiten unterscheiden sich je nach Lage der Spielbahnen deutlich. Die höher gelegenen Bereiche der Golfanlage, darunter die Bahnen 10, 11 und 12, weisen andere Höhen- und Pflegeanforderungen auf als die tiefer gelegenen Teile des Platzes.
Im Frühjahr wurde die 5er Bahn neu gestaltet. Dabei entstanden ein neuer Abschlag, ein neues Fairway sowie ein neues Grün. Zusätzlich wurde der bestehende Speicherteich vergrößert.
Seit vielen Jahren arbeitet die Golfanlage Schloss Pichlarn mit der Firma TURF zusammen. Bereits frühere Head-Greenkeeper pflegten diese Zusammenarbeit, die sich über die Jahre weiterentwickelt hat. Aktuell kommen unter anderem ein Grünmäher (LM 315), ein Fairwaymäher sowie ein Semiroughmäher von TURF zum Einsatz. Zudem werden überwiegend Produkte wie Floratine-Flüssigdünger, Andersons-Granulatdünger und GroPower verwendet.
Die Zusammenarbeit basiert auf langjähriger Erfahrung und persönlicher Betreuung. Besonders hervorgehoben wird der Service, der bei Ersatzteilen oder fachlichen Fragen rasch Unterstützung bietet. Für Grüns und Abschläge wird ein individuell abgestimmter Düngeplan eingesetzt, der auf regelmäßigen Bodenproben basiert. Dadurch kann gezielt auf die jeweiligen Bodenbedürfnisse eingegangen werden.
Für Daniel Mayer ist die persönliche Beratung vor Ort ein wesentlicher Faktor. Der direkte Austausch erleichtert nicht nur die Betreuung der Anlage, sondern auch organisatorische Abläufe wie die Ersatzteilbestellung, die zuverlässig abgewickelt wird.
Wir bedanken uns herzlich bei Daniel Mayer, seinem Team sowie beim Management der Golf & Country Club Schloss Pichlarn für den Einblick in die tägliche Arbeit und die langjährige Zusammenarbeit.